Schülervertretung an der Waldschule Hagen-Beverstedt

 

Satzung des Schülerrates

Fassung vom 01.07.2015.

 

Überarbeitet durch die Einführung festgeschriebener Mehrheitsverhältnisse und Anwesenheitsrichtlinien für Abstimmungen.

 

Der Schülersprecher:

  • Die Schülersprecher von Hagen und Beverstedt bleiben getrennt bestehen, sie arbeiten zusammen als Vertreter einer Schule.
  • Der Schülersprecher vertritt die Interessen aller Schüler.
  • Schülersprecher können Schülerinnen und Schüler der Klassen 9-11 werden.
  • Schüler können am jeweiligen Standort Schülersprecher werden.
  • Der Schülersprecher hat einen Vertreter.
  • Alle Schülerinnen und Schüler des jeweiligen Standortes sind wahlberechtigt.
  • Gewählt wird am Anfang des Schuljahres.
  • Schülersprecher und Vertreter werden für zwei Jahre gewählt.
  • Es empfiehlt sich, dass diejenigen, die Interesse daran haben, Schülersprecher zu werden, eine Einführungsphase bei den amtierenden Schülersprechern durchlaufen. Während dieser Einführungsphase werden die Interessenten darüber informiert, was der Schülersprecher tut oder mit wem er zusammenarbeitet. Des Weiteren werden die Interessenten in das jeweilige Komitee eingeladen, wenn Veranstaltungen wie der Sponsorenlauf geplant werden müssen. Die Teilnahme an der Einführungsphase ist ab der achten Klasse möglich. Auch eine Einladung zu den Schülerratssitzungen ist möglich.
  • Zwei Amtsperioden sind möglich.
  • Die Schülersprecher und/oder ihre Vertreter beider Standorte sollten möglichst an den Treffen des Kreisschülerrates und des Landesschülerrates teilnehmen.
  • Wiederholung, Klassenwechsel o. ä. haben keinen Einfluss auf das Mandat.
  • Verlässt der Schülersprecher die Schule, muss er das Amt abgeben.
  • Erfolgt der Wechsel während des Schuljahres, übernimmt der stellvertretende Schülersprecher das Amt für das restliche Schuljahr und kann mit Absprache des Schülerrates einen stellvertretenden Schülersprecher - wenn möglich aus dem Kreis derjenigen, die die Einführungsphase durchlaufen – benennen. Im neuen Schuljahr müssen Neuwahlen erfolgen.
  • Das Ablegen des Amtes ist möglich, hierfür gelten die gleichen Richtlinien wie beim Verlassen der Schule.

Die Wahl:

  • Die Schülersprecher müssen für die Wahl eines neuen Schülersprchers ein Komitee benennen (in Beverstedt muss dieses am Ende des letztes Amtsjahres geschehen), welches für die Wahlen des Schülersprechers verantwortlich ist. Die Wahlen finden zu Anfang des Schuljahres statt. Die Schüler im Komitee müssen zum Zeitpunkt der Wahl mindestens die neunte Klasse besuchen.
  • Ungültig ist ein Stimmenzettel sobald nur ein Name oder ein Name doppelt angegeben wurde
  • Das Wahlkomitee bestimmt zur Auszählung einen Lehrer, der der geheimen Auszählung bei sitzt. Hierbei sollte es sich in der Regel um den öffentlich ausgezählten Vertrauenslehrer handeln, die Auswahl liegt jedoch frei in der Hand des Komitees.

 

Der Vertrauenslehrer und der beratende Lehrer im SR:

  • Die Vertrauenslehrerwahl findet jährlich zu Beginn des Schuljahres durch die Schülersprecher statt.
  • Die Auszählung findet öffentlich in einer großen Pause statt.
  • Kandidaten werden vom Schülerrat aufgestellt.
  • Gewählt wird von allen Schülern des jeweiligen Standortes.
  • Der beratende Lehrer im Schülerrat wird für 2 Jahre am Anfang eines Schuljahres gewählt.
  • Kandidaten für das Amt des beratenden Lehrers werden vom Schülerrat aufgestellt und gewählt.
  • Die Wahl des beratenden Lehrers findet während einer Sitzung des Schülerrates statt.
  • Ein Lehrer darf nicht gleichzeitig das Amt des Vertrauenslehrers und das des beratenden Mitgliedes ausführen.

 

Der Schülerrat:

  • Der Schülerrat setzt sich aus allen Klassen- bzw. Jahrgangssprechern und deren Vertretern zusammen, sowie aus dem Schülersprecher und dessen Vertreter.
  • Die Klassen 5-10 wählen weiterhin Klassensprecher und Vertreter.
  • Die Oberstufenschüler der Jahrgänge 11 und 12 wählen je einen Jahrgangssprecher und dessen Vertreter.
  • Der Jahrgangssprecher ist Ansprechpartner für alles was den jeweiligen Jahrgang betrifft.
  • Der Jahrgangssprecher hat die gleichen Rechte und Befugnisse wie der Klassensprecher.
  • Hierarchisch stehen Klassen- und Jahrgangssprecher auf einer Ebene, der Schülersprecher und dessen Vertreter darüber.
  • Der Schülersprecher ist befugt, eine Schülerratssitzung einzuberufen, zu der Klassen- und Jahrgangssprecher, Schülersprecher beider Standorte und je nach Möglichkeit andere Gäste oder Lehrer eingeladen werden können. Sollten Jahrgangs- und Klassensprecher eine Schülerratssitzung wünschen, so ist der Schülersprecher verpflichtet, diese einzuberufen.
  • Abstimmungen im Schülerrat sind nur legitim, wenn mindestens 2 von 3 Hagener-Klassen oder 3 von 4 Klassen insgesamt anwesend sind, hierbei gilt, dass eine Klasse aus Beverstedt sein muss.
  • Entscheidungen werden mit einer einfachen Mehrheit getroffen.
  • Der Schülerrat eines jeden Standortes kann dem jeweiligen Schülersprecher das Misstrauen aussprechen, wenn er mit einer 2/3 Mehrheit einem konstruktiven Misstrauensvotum zustimmt.
  • Für den Fall des Misstrauensvotums gelten die gleichen Regeln wie beim Verlassen der Schule oder beim Ablegen des Amtes.
  • Für Veranstaltungen wie den Sponsorenlauf, etc. darf sich der Schülersprecher ein Komitee zusammenstellen, welches aus freiwilligen Mitgliedern des Schülerrates, den Interessenten für das Amt des Schülersprechers und freiwilligen Schülern, die mindestens die achte Klasse besuchen, besteht. Der Schülerrat muss der Bildung eines Komitees zustimmen.